Behind the scenes unserer Gefühle & Gedanken

Ist es dir auch schon mal passiert, dass du mit dem Auto fährst, deine übliche Strecke, alles ist wie immer — und du merkst plötzlich während der Fahrt erst, dass du fährst? Vielleicht durch ein random Schlagloch, das dort sonst nicht ist. Ein Auto vor dir, das unerwartet abbremst. Oder mein favorite: jemand hupt. Dein innerer Alarm schlägt an, du siehst dich um, ob du gemeint bist, ob alles ok ist, ob du sicher bist — während du erst danach merkst, dass du die Zeit davor gar nicht wirklich bewusst im Auto warst? Rein körperlich natürlich schon, aber geistig….nicht wirklich?

Been there. Gar nicht so leicht zuzugeben, aber manchmal braucht es diesen äußeren Impuls, wie auch immer er ausgelöst wurde, der einem wieder bewusst macht, wie sehr man manchmal auf Autopilot lebt. In einem Cocktail aus Gefühlen und Gedanken, der besser schmecken könnte.

Der Autopilot aka Bodyguard in unserem Kopf

Die immer wieder gleichen Gedanken spulen sich tagtäglich in unseren Köpfen ab und fühlen sich, je öfter wir sie unbewusst denken, immer wahrer und vor allem realer an. Als wären sie Tatsachen und nicht etwas, das wir irgendwann im Laufe unseres Lebens unbewusst übernommen haben, weil sie sich logisch angefühlt haben. Weil wir so die Welt besser einordnen können und unser Verstand glaubt, uns nur so beschützen zu können.

Nur übersieht unser Verstand dabei völlig, dass Gedanken nie wir sind, nie wir waren und — so persönlich sie sich auch anfühlen — nie etwas mit uns zu tun hatten. Das ist für den Verstand so mindblowing, dass er es nicht akzeptieren kann. Wie ein Ex, der nie über dich hinweggekommen ist.

Wer sind wir dann?

Denn wenn wir nicht unsere Gedanken sind — und in weiterer Folge unsere Gefühle, die durch unsere Gedanken ausgelöst werden — wer zur Hölle sind wir dann? Und wie soll unser Verstand, der nur diese eine Aufgabe hat (unseren Schutz zu gewährleisten), uns so weiter beschützen? Deswegen setzt er alles daran, uns nicht in diesen State zu bringen. An den Ort in uns, an dem alles perfekt ist. Ich vollkommen. Du vollkommen. Die Welt vollkommen. Bullshit, schreit er. Niemals. Unmöglich. Wenn er Arme hätte, würde er sie spätestens jetzt verschränken, wie ein trotziges Kind inklusive mindestens einem wütenden Stampfer auf den Boden.

Der most magical Place in dir

Und doch ist dieser Ort da. Still. Unbeeinflussbar. Unbeeindruckt. Und so mächtig, dass er uns mehr Angst macht als alles andere.

Und tief in dir weißt du es. Dann, wenn du lange genug bei dir bleibst, um es nach oben kommen zu lassen. Wenn du deinem Widerstand nicht widerstehst. Wenn du dich dir völlig öffnest. Vermeintlich schwach. Vermeintlich aufgebend. Was eine Katastrophe für unseren Kopf ist. Eine Bedrohung, die kaum auszuhalten ist, denn Schwäche ist sein größter Feind. Kryptonit. Deswegen bleiben wir in den meisten Fällen nicht dort. Weil Mr. Verstand nun mal der beste Beschützer der Welt ist und glaubt, dort können wir auf keinen Fall überleben. Dort herrscht keine Kontrolle, keine Verantwortung. Das überleben wir nicht. Weg hier, schreit er, und zieht dich zurück. Dein Herz zieht sich zusammen, denn natürlich willst du überleben. Eine menschlichere Angst gibt es wohl nicht. Wenn wir uns trotzdem trauen zu bleiben, im Herz, offen, verletzlich, roh, erst dann, kann er erscheinen. Will uns zeigen, wer wir wirklich sind, immer waren, immer sein werden.

Was das bedeutet

Wir dürfen ab sofort aufhören, uns zu verurteilen. Für unsere Ängste, unseren Verstand, unsere Gedanken — die alle nur das Beste für uns wollen. Ob du es glaubst oder nicht, ist eigentlich egal, denn in deinem Herz fühlst du es.

Wenn du es dir erlaubst, wieder daran zu glauben, dass du nicht gut oder schlecht bist. Dass deine Entscheidungen weder richtig noch falsch sind. Dass du kein Konzept bist. Dass du hinter den Kulissen sitzt. Hinter allen Gedanken. Dort, wo alles immer möglich sein wird. Dort, wo dein Verstand vor verschlossener Tür sitzt und niemals reinkommen wird, auch wenn er noch so gerne möchte (er tut mir gerade echt ein bisschen leid).

Die Gegenteil Experience

Um also zu diesem Ort zu gelangen und vor allem ihn immer länger besuchen zu können, braucht es Wiederholung. Sicherheit und ein entspanntes Nervensystem. Was einfach klingt und oft genau NICHT ist (egal welcher Influencer was anderes sagt 👀). Vor allem weil wir im Alltag nur allzu leicht wieder in die Rolle der Funktionalität rutschen und unsere Knutschkugel Verstand alles tut, damit wir das so schnell wie möglich wieder vergessen, weil da können wir uns ja später mal drum kümmern, wenn alles erledigt ist. Was es nie sein wird. Irgendwie funny, wenn man drüber nachdenkt, oder?

Ich dachte mir also okayyy, das kann doch nicht sein. Es muss doch was geben, was mich im Alltag, ohne stundenlange Meditation und Räucherstäbchen, wieder rausbringt aus diesem ungenießbaren und ziemlich muddy aussehenden Gedankenstrudel und tada ein kleiner, aber feiner Helfer wurde geboren. Die Gegenteil Experience. Weil mir der Perspektivwechsel an das Gegenteil zu denken so unglaublich oft hilft auszusteigen. Und behind the scenes zu sehen. Und zwar während ich die Windel meines Sohnes wechsle. Während ich die Wäsche aufhänge. Während ich den Geschirrspüler einräume und easy denken könnte: „Boah, wie öde ist das denn gerade?“

Wenn du selbst spüren willst, wie es sich anfühlt, hinter die Kulissen deiner eigenen Gedanken- und Gefühlswelt zu schauen — die Gegenteil Experience ist als PDF-Guide sofort für dich verfügbar. Weil die Welt etwas Erfrischenderes braucht als einen muddy aussehenden Strudel samt nach alten Socken schmeckendem Gefühlscocktail.

Disclaimer: Falls es dir während dem Lesen nicht aufgefallen ist, wurde zur Herstellung dieses Blogartikels Denglisch verwendet.

xoxo Lisa

Behind the scenes unserer Gefühle & Gedanken

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